5 gesunde Routinen, um in Zeiten von Covid-19 mental stark zu bleiben

Fünf Routinen, die dein Wohlbefinden stärken und gleichzeitig mühelos in den Alltag integrierbar sind.
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Covid19_Gesunde Routinen

In den letzten Wochen haben sich die Nachrichten rund um das neuartige Coronavirus förmlich überschlagen. Wer sich unter Menschen aufhält, riskiert nicht nur, sich selbst mit dem Virus zu infizieren, sondern auch Mitmenschen anzustecken. Die logische Schlussfolgerung lautet „Social Distancing“, was nun schon seit einiger Zeit weitreichende Einschnitte in das allgemeine Sozialleben und für ein Fünftel der Arbeitnehmenden auch die Arbeit im Homeoffice bedeutet.

Inzwischen finden sich zahlreiche Tipps zur Freizeitgestaltung und effektiven Arbeit von Zuhause. Bei der täglichen Informationsflut ist es jedoch leicht, den Überblick zu verlieren und sich überfordert zu fühlen. Deshalb haben wir dir hier fünf gesunde Routinen zusammengestellt, die das körperliche und mentale Wohlbefinden stärken und gleichzeitig mühelos in den Alltag integrierbar sind.

Gesunde Routinen können verschiedene Bereiche wie Produktivität, Achtsamkeit, Bewegung und soziale Zugehörigkeit abdecken. Dabei ist es völlig egal, welche der Routinen Anwendung finden. Wichtig ist, klein anzufangen und täglich am Ball zu bleiben. Das hebt schnell die Stimmung und sorgt für mehr Ausgeglichenheit und Fokus.

Aktiv in den Tag starten

Die Arbeit im Homeoffice verleitet viele von uns dazu, aus dem Bett direkt an den Schreibtisch zu gehen. Wer sich abrupt und noch im Schlafanzug an die Arbeit macht, findet jedoch oft nicht das richtige Mindset, um produktiv zu sein. Hier hilft eine feste Morgenroutine, um besser in den Tag zu starten. Sie gibt nicht nur eine Struktur für den Morgen vor, sondern macht es auch einfacher, den restlichen Tag zu organisieren. Beginne den Tag wie immer – beispielsweise duschen, Arbeitskleidung anziehen, einen Kaffee trinken und die anstehenden Aufgaben planen. Wenn du den Morgen produktiv meisterst, zieht sich der Erfolg meist durch den gesamten Tag.

Beziehungen pflegen

Auch, und gerade weil, Social Distancing dazu führt, dass wir uns zu einem Großteil von unserer gewohnten Umwelt und unserem Alltag isolieren, gilt es jetzt Kontakt zu halten. Zwar können wir Freund*innen, Kolleg*innen und Familienmitglieder momentan nicht persönlich sehen, doch umso wichtiger ist es, den Kontakt zu halten und Beziehungen zu pflegen. Und das geht heute einfacher als jemals zuvor: Ob es ein Anruf bei den Eltern ist, eine kurze Nachricht an die Kollegin oder Videochats mit dem Freundeskreis – diese gesunde Routine hilft dir, den Kontakt zu anderen aufrechtzuerhalten, Sorgen und Ängste zu linden und dir ein Gefühl von Normalität zu verleihen.

Fit bleiben

Für die meisten von uns bedeutet die Isolation deutlich reduzierte Bewegung. Das ist nicht nur schlecht für den Körper, sondern hat auch Konsequenten für unser mentales Wohlbefinden. Denn ausreichend Bewegung ist essentiell wichtig, um das Immunsystem zu stärken und gleichzeitig Stresshormone abzubauen und den Kopf freizubekommen. Gerade jetzt, wo für viele der Arbeitsweg wegfällt, wird Zeit für Bewegung frei. Wieso also die gewonnene Zeit nicht für einen Spaziergang oder Lauf am Morgen bzw. am Abend nutzen? Zudem sind Home Workouts inzwischen überall im Netz kostenlos verfügbar und bieten für jedes Fitnesslevel die passenden Übungen. Im Idealfall kombinierst du tägliche Bewegung mit gesunden und selbst zubereiteten Mahlzeiten, um Körper und Geist bestmöglich zu versorgen. Nimm dir für diese gesunde Routine nicht zu viel auf einmal vor – fange klein an und steigere dich täglich.

Self-Care praktizieren

Der eingeschränkte Alltag kann auch einige Vorteile mitbringen. Er gibt uns die Möglichkeit, mehr von den Dingen zu machen, die uns Spaß bereiten. Hier bieten sich vor allem Hobbies an, denen wir Zuhause ideal nachgehen können. Wie wäre es beispielsweise mit einem guten Buch zur Entspannung am Abend, spannenden Dokumentationen, die den eigenen Horizont zu erweitern oder kurzen Meditations- und Achtsamkeitsübungen? Auch bewusste Auszeiten mit Naturklängen oder einem Bad eignen sich perfekt für mehr Self-Care. Jetzt ist die perfekte Zeit, dich mehr mit dem zu beschäftigen, was dir gut tut.

Anderen etwas Gutes tun

Wir sehen es immer wieder in den Medien oder im eigenen Hausflur: In Zeiten körperlicher Distanz sind Menschen vielerorts stärker füreinander da als zuvor und demonstrieren diese Verbundenheit in Form von Freundschafts- und Nachbarschaftsdiensten. Die aktuelle Lage regt zum Nachdenken an und zeigt uns auf ganz elementare Weise, welche bedeutsame Rolle gesellschaftlicher Zusammenhalt spielt. Nutze die Zeit deshalb, um deine Wertschätzung gegenüber anderen zu zeigen. Danke Freund*innen oder Familienmitgliedern, sprich deinen Kolleg*innen ein ungezwungenes Lob aus und hilf Nachbarn aus den Risikogruppen mit Einkäufen oder anderen alltäglichen Dingen. Du wirst schnell sehen, dass diese gesunde Routine dir gut tut, weil du anderen etwas Gutes tust.

Bleib gesund

Solltest du trotz dieser Tipps Anliegen oder Probleme haben, die dich belasten, scheue dich nicht um Hilfe zu bitten. Vor allem im Arbeitskontext stellen Arbeitgebende in der Regel eine Vielzahl an Unterstützungsangebote für ihre Mitarbeitenden bereit. Hierzu können zum Beispiel Achtsamkeitskurse und Yoga-Stunden, aber auch digitale Beratungsangebote wie Evermood gehören. Sprich deinen Arbeitgeber an und informiere dich über Möglichkeiten, mit denen du gesunde Routinen etablieren und dein Wohlbefinden stärken kannst.

Hakan Housein
Hakan Housein
Hakan ist bei Evermood zuständig für die Kommunikation und Markenbildung. Er studierte Medienwissenschaften in Deutschland, Australien und den Niederlanden und produziert am liebsten Inhalte jeglicher Art. In den Bereichen Digitalisierung, Mitarbeiterentwicklung und Unternehmenskommunikation fühlt er sich pudelwohl. Privat hört er bei den Themen Fotografie, Tauchsport und Kaffee nicht auf zu reden.
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