HR nach Corona: Vertrauen als neue Währung für den Unternehmenserfolg

Die Corona-Pandemie bringt weitreichende Änderungen in der Arbeitswelt mit sich. Worauf CHROs jetzt achten sollten.
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HR nach Corona

Die Corona-Pandemie trägt dazu bei, dass Führungskräfte ein neues Verantwortungsbewusstsein für ihre Mitarbeitenden entwickeln. Einer kürzlich von Accenture durchgeführten Studie zufolge sorgen sich demnach inzwischen 50 % der C-Level Manager um das ganzheitliche Wohlergehen ihrer Teams. Noch vor sechs Monaten lag diese Zahl bei 35 %. Der Anstieg lässt sich damit erklären, dass Mitarbeitende in diesen unsicheren Zeiten mehr Unterstützung von Arbeitgebenden erwarten und Führungskräfte für die HR nach Corona das Vertrauen ihrer Teammitglieder gewinnen möchten.

In diesem Zuge gewinnt die Rolle von CHROs und HR Managern zunehmend an Bedeutung. Mit einer modernen und vorausschauenden Herangehensweise können sie dazu beitragen, dass sich Mitarbeitende sicher, beschäftigt, unterstützt und gleichberechtigt fühlen. Hierbei ist Vertrauen der Schlüssel zu einer Kultur, in der sich Teams wohlfühlen und der Unternehmenserfolg steigt.

Was Mitarbeitende jetzt erwarten

In Krisenzeiten wie diesen wünschen sich Mitarbeitende ganzheitliche Unterstützung von ihrem Arbeitgeber. Ihre Bedürfnisse sind vielfältig und lassen sich auf drei Ebenen differenzieren:

  • individuelle Bedürfnisse: körperlich, finanziell, emotional & mental, arbeitsfähig
  • zwischenmenschliche Bedürfnisse: beruflich, privat
  • kollektive Bedürfnisse: sinnstiftend

 

Während vor der Pandemie für viele Unternehmen die Arbeitsfähigkeit und finanzielle Sicherheit ihrer Mitarbeitenden im Fokus stand, wird heute deutlich, dass alle hier genannten Ebenen einen bedeutsamen Einfluss auf das Wohlergehen und Potenzial von Arbeitnehmenden haben: 64 % der Leistung von Mitarbeitenden wird durch sie beeinflusst.

Diese Erkenntnisse ermöglichen es CHROs und HR Managern, die Unterstützung ihrer Teams neu und zeitgemäß zu denken. Sie haben jetzt die Chance, Angebote neu zu kalibrieren und das Vertrauen ihrer Mitarbeitenden den Wünschen gemäß langfristig zu stärken.

Studien zufolge hilft starkes Vertrauen dabei nicht nur der Belegschaft, sondern sorgt auch für einen gesteigerten Unternehmenserfolg. Führungskräfte, die persönliche und vertrauensvolle Beziehungen zu ihren Teammitgliedern aufbauen, beobachten demnach bessere Leistungen.

Wegweisende CHROs und HR Manager gefragt

CHROs und HR Manager sind der Motor für wichtige Entwicklungen in der Unternehmenskultur und können dafür sorgen, dass sowohl die Belegschaft als auch das Unternehmen nach der Pandemie besser dastehen. Passend zu den ganzheitlichen Bedürfnissen ihrer Mitarbeitenden müssen sie hierzu HR nach Corona ganzheitlich betrachten:

Einsatz für Wohlbefinden und Gleichberechtigung

Unterstützungsangebote für Mitarbeitende müssen sich mit wechselnden Bedürfnissen weiterentwickeln. CHROs und HR Manager, die ihre Angebote kontinuierlich anpassen und verbessern, beobachten die besten Ergebnisse. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist Flexibilität gefragt, um die vielfältigen Bedürfnisse auf den zuvor genannten Ebenen abzudecken.

Ein offenes Ohr für die Anliegen von Mitarbeitenden

Unternehmen, die Technologien nutzen, um die Anliegen ihrer Mitarbeitenden zu verstehen und schnell auf sie zu reagieren, gelingt dies am besten. Sie wenden digitale Kommunikationswege an, die Mitarbeitenden eine Stimme geben und gleichzeitig Trends erkennen lassen. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen gezielte Maßnahmen und stärken auf diese Weise das Vertrauen in das Angebot. Studien zeigen, dass 92 % der Arbeitnehmenden damit einverstanden sind, wenn der Arbeitgeber Nutzungsdaten sammelt, sofern dies ihre Produktivität und ihr Wohlbefinden steigert.

Die richtigen Tools für HR Management nach Corona

Wenn es darum geht, HR Maßnahmen ganzheitlich zu betrachten und an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden anzupassen, können digitale Tools die Umsetzung stark vereinfachen. Als People Support Management Software deckt Evermood die oben genannten Kriterien in drei Teilen ab:

1 . Digitale Wissensvermittlung

Mit Evermood steigerst du den Bekanntheitsgrad und die Nutzung deiner Beratungs- und Hilfsangebote, indem du sie an einem digitalen Ort vereinst. Du kannst die Software frei individualisieren, indem du hilfreiche Antworten auf häufige Fragen hinterlegst. So optimierst du beispielsweise den Wissensstand über die Inhalte eurer Dienstvereinbarung oder die Auslastung bestehender Gesundheitsangebote. So gibst du deinen Mitarbeitenden jederzeit und von überall aus das richtige Wissen und Tools an die Hand, um Probleme frühzeitig zu erkennen und eigenständig zu lösen.

2 . Vernetzung zu Ansprechpersonen

Sollten Anliegen eine persönliche Beratung erfordern, kannst du Mitarbeitende direkt in Evermood mit der richtigen Ansprechperson vernetzen. Hierzu lassen sich sowohl interne als auch externe Expert*innen in Evermood integrieren. So finden Mitarbeitende auch bei einer Vielzahl von Unterstützungsangeboten immer die richtige Anlaufstelle. Sie können zudem frei entscheiden, ob sie lediglich einen Vorfall melden oder weitere Unterstützung erhalten möchten – sei es persönlich oder in einem anonymen Chat.

3 . Fortlaufende Analysen

Evermood liefert dir detaillierte Analysen und eine lückenlose Dokumentation über die eingehenden Anfragen sowie Auslastungen aller Anlaufstellen. So erkennst du Gefahren, Trends und Potenziale auf einen Blick und kannst sinnvolle Maßnahmen zur Unterstützung deiner Mitarbeitenden ableiten. Personenbezogene Daten werden hierzu anonymisiert und DSGVO-konform verarbeitet.

Hakan Housein
Hakan Housein
Hakan ist bei Evermood zuständig für die Kommunikation und Markenbildung. Er studierte Medienwissenschaften in Deutschland, Australien und den Niederlanden und produziert am liebsten Inhalte jeglicher Art. In den Bereichen Digitalisierung, Mitarbeiterentwicklung und Unternehmenskommunikation fühlt er sich pudelwohl. Privat hört er bei den Themen Fotografie, Tauchsport und Kaffee nicht auf zu reden.
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