Was Führungskräfte über die Gewohnheiten von Mitarbeitenden wissen sollten

Gesunde Gewohnheiten für Wohlbefinden
Psychische Belastungen gelten heute als zweithäufigste Ursache für Arbeitsausfälle und Krankschreibungen. Gleichzeitig wird der unternehmerische Erfolg maßgeblich von der Leistungsfähigkeit der Angestellten mitbestimmt. Erfahre in diesem Beitrag, wie du Mitarbeitenden hilfst, dauerhaft gesunde Gewohnheiten zu entwickeln, um gesund und produktiv zu bleiben.

Heutzutage empfindet die Hälfte aller Mitarbeitenden die Belastungen bei der Arbeit als zu hoch. Das scheint wenig verwunderlich. Denn Digitalisierung, steigender Wettbewerbsdruck und verschwimmende Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben stellen ganz neue Anforderungen an unsere Arbeitsfähigkeit dar. Stress, Depressionen und Burnout sind schon lange keine Randerscheinung mehr und verursachen alarmierend hohe Ausfalltage. Als Folge steigen die Krankheitskosten für die gesamte Volkswirtschaft auf über 44 Milliarden Euro pro Jahr, während Unternehmen mit enormen Kapazitätsengpässen kämpfen.

Die Entwicklungen der letzten 40 Jahre lassen auch in Zukunft auf einen Negativtrend deuten. Daher müssen Führungskräfte, die gleichermaßen für den unternehmerischen Erfolg und die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden verantwortlich sind, Abhilfe schaffen. Denn im Gegenzug bedeutet das: Wer Wert auf mentale Gesundheit und Prävention legt, fördert die Produktivität, Resilienz und Motivation der Belegschaft langfristig. Hierbei spielen individuelle Gewohnheiten und Routinen von Angestellten eine zentrale Rolle.

Gezielte Prävention reduziert psychische Belastungen

Verschiedene, bewährte Ansätze helfen, die Gesundheit von Mitarbeitenden zu fördern. Präventiv zu handeln ist dabei entscheidend, um den Anstieg an Neuerkrankungen einzudämmen. Der Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK) wies zuletzt auf drei konkrete Handlungsfelder hin:

  • Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen: Hier gilt es, die Gefährdungsfaktoren zu ermitteln, die die Arbeit im spezifischen Unternehmen mit sich bringt, und schließlich auch geeignete Gegenmaßnahmen zur Vermeidung zu entwickelt. Sie ist seit 2013 gesetzlich verpflichtend.
 
  • Gesunde Führung: Personalverantwortliche sollten nicht selbst zur Belastung werden, beispielsweise durch einen autoritären Führungsstil. Vielmehr sollten sie Arbeitsbelastungen durch einen emphatischen und wertschätzenden Umgang abfedern.
 
  • Verbesserung der Gesundheitskompetenz der Mitarbeitenden: Mithilfe von Weiterbildungsangeboten sollen Mitarbeitende selbst auf ihre Gesundheit achten. Hoch im Kurs stehen derzeit beispielsweise Apps zur Früherkennung von psychischen Krankheiten oder Präventionsprogramme innerhalb des betrieblichen Gesundheitsmanagements.
 

Was aber ist mit ungesunden Gewohnheiten von Mitarbeitenden, die zwar nur indirekt etwas mit der Arbeit zu tun haben, während dieser jedoch besonders zum Tragen kommen? Was, wenn es ihnen beispielsweise an effektiven Bewältigungsstrategien für Stresssituationen fehlt oder sie mit Prokrastination zu kämpfen haben? In diesem Fall werden Angestellte nicht eigenständig klügere Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen. Hier können Unternehmen ihnen bei der Entwicklung von gesundheitsförderlichen Gewohnheiten helfen – denn diese besitzen großes Potential als Gesundheitsressource.

Gewohnheiten und Routinen zur Stärkung der Gesundheit

Blicken wir für die Begründung einmal in die Forschung: Studien belegen, dass Gewohnheiten und Routinen, die wir bereits im frühen Erwachsenenalter erwerben, einen langanhaltenden Effekt für unsere Gesundheit und Resilienz haben. Diese Erkenntnis ist nützlich, um die zuvor genannten Kosten für Unternehmen zu minimieren und präventive Gesundheitsprogramme für die Belegschaft entwickeln. Umfragen zeigen, dass sich Mitarbeitende hier bereits zunehmend Unterstützung von Seiten ihres Arbeitgebers wünschen. Dabei sind auch gerade digitale Hilfestellungen beliebt.

Präventive Lösungen wie Evermood helfen, die vom BKK vorgeschlagenen Handlungsfelder abzudecken. Die Gesundheits-App befähigt Mitarbeitende dazu, ihren Gesundheitsstand mithilfe gezielter Umfragen nachzuvollziehen. Gleichzeitig erhalten Führungskräfte wichtige Erkenntnisse zum Wohlbefinden ihrer Teams. Diese ermöglichen es, passgenaue Entscheidungen zu treffen und eine gesunde Führung zu etablieren. Auch die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (PGB) am Arbeitsplatz kann ohne großen Aufwand direkt über Evermood durchgeführt werden.

Evermood integriert zudem die Vorteile gesunder Gewohnheiten am Arbeitsplatz: In der App finden Mitarbeitende Tipps, Übungen und Meditationen, die darauf abzielen, positive Verhaltensänderungen zu erreichen. Entspannung, Stressbewältigung und Bewegung stehen hierbei besonders im Vordergrund. Durch die regelmäßige Nutzung minimieren Mitarbeitende psychische Belastungen Schritt für Schritt und stärken ihr Wohlbefinden. Gleichzeitig können sie sensible Themen anonym ansprechen und erhalten auf direktem Wege professionelle Unterstützung. Durch diese Kombination wird Evermood zu einem starken Werkzeug für die betriebliche Gesundheitsförderung.


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